Die Themen Kooperation und Fachkräftemangel liegen uns bei Handwerk Connected sehr am Herzen. Sie sind der Kern unserer Arbeit und bilden genau die Probleme, die wir mit unserer Plattform lösen wollen. Fast 6.000 Betriebe sind mittlerweile an Bord und verändern gemeinsam mit uns das Handwerk. Aktives Umdenken statt Stillstand und eine gemeinsame Verantwortung für die Branche sind ebenso wichtig wie Perspektiven für den eigenen Betrieb. Wie du in deinem Betrieb gegen den Fachkräftemangel ankommen kannst, verraten wir dir in diesem Artikel.
Im Handwerk fehlen Fachkräfte – ein Fakt, der nicht nur theoretisch bei den Betrieben angekommen ist, sondern sie auch ganz praktisch betrifft. Das Zusammenspiel verschiedener Ursachen sorgt dafür, dass das Problem so groß werden konnte.
Der demografische Wandel sorgt nicht nur für Probleme bei den Rentenzahlungen. Auch der Arbeitsmarkt im Handwerk ist maßgeblich davon betroffen:
Die Digitalisierung sorgt im Handwerk für Erleichterungen, Fortschritt und Chancen. Auch die Gewinnung von Fachkräften für das Handwerk kann durch die Digitalisierung deutlich erleichtert werden, wenn die politischen Bedingungen stimmen. Das gilt einerseits für die Aus- und Weiterbildung im Handwerk und andererseits für die Rekrutierung von Fachkräften aus dem (europäischen) Ausland.
Eine Ausbildung im Handwerk muss für junge Menschen wieder attraktiver werden. Mit einer guten Bezahlung und den entsprechenden beruflichen Perspektiven ist das möglich. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks arbeitet mit eigenen Kampagnen gezielt daran, diese Bedingungen zu schaffen. Hilfreich wäre vor Allem, wenn auch in der Politik dieses Umdenken einsetzen würde. Bildungspolitisch können viele Hebel in Bewegung gesetzt werden, um den sich verschärfenden Fachkräftemangel auszubremsen.
Geht es um die Beschäftigung ausländischer Fachkräfte in deutschen Handwerksbetrieben, fehlt es schlicht an Infrastruktur. Einzelne Betriebe haben kaum Chancen, gezielt nach Fachkräften zu suchen und schrecken wegen der politischen, organisatorischen und bürokratischen Hürden häufig vor diesem Schritt zurück. Vor allem kleinere Betriebe sind hier gegenüber größeren Unternehmen zusätzlich im Nachteil. Gleichzeitig gibt es keine zentrale Organisation der Fachkräftegewinnung für das deutsche Handwerk – ein Mangel, der behoben werden könnte.
Unternehmer und Betriebsleiter dürfen sich nicht darauf verlassen, dass sich für sie rechtzeitig etwas ändert. Sie müssen gezielt analysieren, wie der Fachkräftemangel ihren Betrieb beeinflusst und Wege finden, mit dieser Herausforderung umzugehen. Perspektiven für die Zukunft gibt es vor allem für diejenigen, die sich aktiv mit Personalstrategien, Kooperationen und den Innovationen ihrer Branche auseinandersetzen.
Der Fachkräftebedarf im Handwerk lässt sich nicht von heute auf morgen decken. Mit einer guten Personalstrategie können Betriebsleiter aber dafür sorgen, dass es für die Schwerpunkte der eigenen Dienstleistungen ausreichend Personal gibt. Das kann zum Einen durch die Anstellung guter Nachwuchshandwerker im Anschluss an ihre Berufsausbildung passieren, zum Anderen ist die Qualifizierung des bestehenden Personals eine gute Möglichkeit für die Beschäftigung benötigter Fachkräfte.
Der Vorteil liegt darin, dass bei der Rekrutierung nicht auf das Bildungssystem gewartet werden muss: Mitarbeiter können entsprechend ihrer Kompetenzen, Stärken und Fähigkeiten zu Fort- und Weiterbildungen geschickt werden, die sie auch für anspruchsvollere Aufgaben im Betrieb fit machen. Das Talentmanagement der eigenen Arbeitskräfte wird für Betriebe zunehmend relevant werden. Alternativ sind auch das Jobsharing oder die Rekrutierung motivierter Quereinsteiger Personalstrategien, die sich für deinen Betrieb auszahlen können.
Die besten Chancen auf motivierte und kompetente Mitarbeiter hast du heute übrigens, wenn du die richtigen Anreize setzt. Themen wie Mitarbeiterbindung und Arbeitgeberattraktivität sind wichtiger, denn je. Schaffst du eine Unternehmenskultur mit fairen Arbeitsbedingungen, einer guten Work-Life-Balance und einer fairen Bezahlung, erreichst du Nachwuchskräfte heute im Zweifel besser als durch Anreizsysteme oder erzwungene Produktivität. Die Mentalität hat sich schlichtweg geändert.
Im Handwerk und anderen deutschen Branchen gab es einmal eine breite Fachkräftebasis, die für unsere Wirtschaft unverzichtbar ist. Bis dieser Status wieder erreicht ist, ist es wichtig, bestehende Personalengpässe durch die Kooperation mit anderen Betrieben abzufangen. Nachhaltigkeit beim Einsatz vorhandener Ressourcen und Fachkräfte und der Fokus auf einer starken Netzwerkbildung helfen dir dabei. Bei Handwerk Connected findest du dazu die passende Infrastruktur dafür. Mit dem Basis-Profil kannst du dich ganz in Ruhe umsehen, ohne dass dir Kosten entstehen. Lass dich wie unsere anderen Nutzer von unserer Plattform überzeugen!
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Durch den technologischen Fortschritt und die Möglichkeiten der Digitalisierung gibt es immer wieder wegweisende Innovationen im Handwerk. Sie bieten Lösungen für Probleme, steigern die Effizienz und sorgen für neue Zukunftsperspektiven.
Unser Tipp: Halte die Entwicklungen in deiner Branche im Blick und kümmere dich rechtzeitig um die Qualifizierung von Fachkräften in diesem Bereich. So sicherst du dir einen Vorsprung vor der Konkurrenz und eine starke Marktposition.
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