Eine Auslastung von 80–90 % gilt als wirtschaftlich optimal: genug Arbeit für stabile Einnahmen, genug Puffer für Unvorhergesehenes. 100 % Auslastung ohne Puffer führt zu Qualitätsproblemen und Überlastung.
Formel: Auslastungsgrad (%) = (tatsächliche Arbeitsstunden ÷ verfügbare Arbeitsstunden) × 100. Beispiel: 5 Mitarbeiter × 8 Std. = 40 Std. verfügbar. 34 Std. produktiv = 85 % Auslastung.
Bei einem 5-Mann-Betrieb mit 20.000 Euro Monatsfixkosten und nur 60 % Auslastung entsteht eine monatliche Deckungslücke von 8.000 Euro – ohne Gegenmaßnahmen.
Praxisbeispiel: Ein Trockenbaubetrieb ist im Winter oft nur zu 50 % ausgelastet. Er meldet Winterkapazitäten auf Handwerk Connected und erhält regelmäßig Anfragen von Generalunternehmern – die saisonale Lücke wird planbar gefüllt.
Verwandte Begriffe: Leerlaufzeiten · Auftragslage · Nachunternehmer · Auftragsgewinnung
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Kundenbetreuung · Handwerk Connected
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